Die Songwriter Stage „Dortmund Unplugged“ ist eine monatliche Konzertreihe im Ruhrgebiet, die handgemachte Musik fördert. Jeden zweiten Donnerstag im Monat treten drei lokale Acts im Langen August in Dortmund auf, wobei akustische Instrumente und Publikumsnähe zentral sind. Die Reihe betont die Vielfalt und Kreativität der Dortmunder Musikszene und bietet eine Plattform für den Austausch und die Netzwerkarbeit unter Musiker:innen. Moderiert von Hans Blücher und Team, ist der erste Termin am 11.04.2024. Die Acts des Abends sind Heldenlos, Mandy Lee Rose und Hallo Johanson, der an dem Abend seine erste EP „Wunderschön“ präsentiert, die am Tag danach bei Nordmarkt Records erscheinen wird.

WAS:                   Songwriter Stage – Dortmund Unplugged
WO:                     Langer August, Braunschweiger Str. 22, Dortmund
WANN:                11.04.2024; 19:30 Uhr und dann jeden zweiten Donnerstag
WER:                    Heldenlos, Mandy Lee Rose, Hallo Johansson, Special Guest: TriXstar
WIEVIEL:             Eintritt 5,-

Hallo Johanson
EP „Wunderschön”
VÖ: 11.04.2024

„Und die Wirklichkeit, die ist auch wirklich schön“. Ist sie – vor allem wenn man sie aus der Perspektive von „Hallo Johanson“ sieht. Mal melancholisch, mal hoffnungsvoll, mal herrlich absurd beschreibt der Musiker aus Dortmund seinen ganz eigenen Weg zu Glück und Zufriedenheit. Stilistisch zwischen Songwriter, Indie und Pop mäandernd, zeigt uns „Hallo Johanson“ auf seiner ersten EP „Wunderschön“ in poetischen, oft abstrakten Zeilen, seine Sicht auf diese nicht immer einfache, oft skurrile Welt. Ein Soundtrack für lange gedankenversunkene Spaziergänge, nach denen man sich besser fühlen wird.

„Wunderschön“ erscheint bei Nordmarkt Records und ist ab dem 11.04.2024 auf den bekannten Streaming-Plattformen hörbar.

nordmarkt-records.de
hallo-johanson.de / Instagram: @hallojohanson

Offener Brief an Ruhr Nachrichten , die Fraktionen von SPD,CDU,Linke, Grüne, Bürgerbüro und an den Kulturdezernenten



Dortmund,12.03.2024
Sehr geehrte Damen und Herren

wir als Kulturschaffende in Dortmund wenden uns mit diesem offenen Brief an Sie, bezüglich des Schwindens von Kulturorten im Dortmunder Hafen.

Eigentlich würden wir ja am liebsten Pläne austüfteln und Konzepte entwerfen, wie die Dortmunder Kulturszene weiter wachsen kann. Wir wollen ein buntes Bild der Zukunft entwerfen, wie man den industriellen Charakter unserer Stadt mit kreativen und jungen Veranstaltungen verweben kann, um Dortmund als Kultur-Highlight im Ruhrgebiet zu profilieren. Zum Beispiel an einem der spannendsten Orte hierfür, dem Dortmunder Hafenquartier.

Wir dachten, dass die Stadt, das Hafenamt und die lokalen Szenebetreiber hierbei an einem Strang ziehen. Der Umbau des Quartiers zu einem Sogenannten Szeneviertels mit der Hafenpromenade, begleitet von kreativen und gastronomischen Angeboten sollte ein positives Beispiel für Stadtentwicklung sein.

Und doch muss die Kunstszene im Hafen hinnehmen, wie zwei absolute Vorzeigeprojekte sang und klanglos abserviert werden. Die „Hafenkombüse“ und der „Rekorder“ haben beide dieses Jahr dichtgemacht!

Das Hafenamt ist beim Thema ‚Hafenkombüse‘ der Meinung: „Kunst, Kultur & Musik ist im Sondergebiet Hafen nicht gewollt.“ Der Industrie gehe der Platz aus und da könne man ja wenig machen. Ignoriert wird, dass es eine einzigartige Kombination aus in Industrie gebettete Gastronomie und experimentierfreudiger Kulturort war und sich anschickte ein dauerhafter Mehrgewinn für den Hafen zu werden. Etwas, das nach Kräften erhalten bleiben sollte!

Genauso achselzuckend wird in Kauf genommen, dass der Kulturbetrieb des ‚Rekorders‘ eingestellt wird. Der Vermieter möchte Kapital aus der Quartiersentwicklung schlagen und hat Eigenbedarf angemeldet (es gehen Gerüchte um, dass ein Supermarkt dahin soll). Damit bricht einer der wichtigsten Orte im Hafen für Newcomer und Kleinkünstler weg. Es sind sowieso schon schwierige Zeiten für Angebote im kulturellen Bereich. Die Zeit der Pandemie und deren Nachwirkung, sowie die Inflation schneiden diesem empfindlichen aber so wertvollen Teil des Dortmunder Lebens die Grundlage zum Fortbestand ab.

Wir möchten uns vehement dafür aussprechen, dass nach Möglichkeiten gesucht wird beide Kulturbetriebe an anderer Stelle weiterleben zu lassen!

Wir möchten, dass ernsthafte Alternativen gesucht werden und keine halbgaren Angebote. Eine Verweisung auf eine „potentielle Immobilie in der Speicherstraße“, die dann aber auch erst in 2026, wenn überhaupt und zu unklaren Konditionen, genutzt werden könnte, sind zu wenig. Das Hafenamt hat sich bei der Verdrängung der Hafenkombüse einen groben Schnitzer erlaubt und wie entspannt der Verlust des Rekorders hingenommen wird, lässt die Stadt Dortmund nicht als Mekka der lebendigen Kultur erscheinen.

Trotzdem glauben wir an Sie und Ihre Bereitschaft, dies zu korrigieren. Wenn Sie wirklich unser gemeinsames Dortmund als Kulturstadt sehen, finden wir auch zusammen eine Lösung!

Mit freundlichen Grüßen,

Musiksyndikat Ruhr

Musiksyndikat Ruhr & Nordmarkt Records

Danke an alle, die beim Auftakt 2024 dabei waren - die Dortmunder Musikszene lebt!

7. Januar, 16:00 Uhr Archiv für populäre Musik im Ruhrgebiet e.V. Nollendorfplatz 2 Dortmund-Eving

Musiksyndikat Ruhr & Nordmarkt Records

Auftakt 2024 Meet & Greet für Musiker*innen und Musikbegeisterte.

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